Ihr Warenkorb
keine Produkte

Jeep Geschichte und Modelle von 1941-2017

Bereits im Jahr 1940 informierte das U.S. Militär die Autohersteller über seinen Bedarf für ein "leichtes Aufklärungsfahrzeug" als Ersatz für das damalige Armee-Motorrad und die modifizierten Ford Model-T Fahrzeuge. Die Armee lud 135 Hersteller ein, sich um die Produktion zu bewerben und entwickelte eine umfangreiche Liste an Spezifikationen, die das neue Fahrzeug erfüllen sollte:

· 272 Kilogramm Nutzlast

· Radstand weniger als 190 Zentimeter

· Höhe weniger als 91 Zentimeter

· Von drei bis 80 Kilometer pro Stunde ruhig laufender Motor

· Rechteckige Karosserie

· Vierradantrieb mit Geländeuntersetzung

· Umklappbare Frontscheibe

· Drei Einzelsitze

· Fahr- und Verdunkelungsscheinwerfer

· Leergewicht geringer als 590 Kilogramm

Willys-Overland und American Bantam Car Manufacturing Company waren zuerst die einzigen Unternehmen,
die den Aufruf beantworteten.

Bald danach allerdings folgte auch die Ford Motor Company, und so begann der Wettlauf zwischen den dreien
um den lukrativen Regierungsauftrag.

Jedes Unternehmen baute in Rekordzeit Prototypen zu Testzwecken. Bantam's Chefingenieur erarbeitete
zusammen mit einem Team von leitenden Bantam-Mitarbeitern eine Konstruktion und lieferte innerhalb der
geforderten 49 Tage ein erstes Fahrzeug.

Delmar G. Roos, Willys-Overland's Vice President of Engineering, konstruierte den "Willys Quad" und Ford
entwickelte sein als "Pygmy" (Pygmäe) bekanntes Modell. Jedes Unternehmen lieferte seinen Prototypen
im Sommer 1940 an die Armee und erhielt danach die Genehmigung zum Bau von siebzig Erprobungsfahrzeugen.

Es war im November 1940, als die Armee diese Fahrzeuge im Erprobungsgelände Camp Holabird, Maryland,
USA, wenige Meilen südöstlich von Baltimore übernahm. Jede der drei Konstruktionen wog mehr als die von
der Armee geforderten 590 Kilogramm. Die Armee erkannte rasch, dass dieses Limit nicht zu erreichen war
und erhöhte es für die nächste Runde von Fahrzeugen.

Die nächsten Verträge vergab die Armee im März 1941. Bantam sollte 1500 Exemplare seines Model 40
BRC Fahrzeuges bauen, Ford fertigte 1500 modifizierte und verbesserte „Pygmies" an und Willys lieferte
1500 Quads. Weitere Tests und Beurteilungen führten dann aufgrund des im Vergleich zu den Mitbewerbern
stärksten und zuverlässigsten Motors sowie des günstigen Preises zur Auswahl von Willys als vorrangigem
Hersteller des neuen Fahrzeugs.

Am 15. Juli 1941 unterzeichneten die U.S. Army und der kleine amerikanische Automobilhersteller
Willys- Overland einen Vertrag über die Produktion von 16.000 „Willys", einem wendigen, robusten
und zuverlässigen Militärfahrzeug.

Mit etlichen Modifikationen und Verbesserungen wurde der Willys Quad schließlich zum Willys MA,
und später zum MB. Die Armee und die Welt aber sollten ihn kennen lernen als der Jeep

            

Einige sahen den Namen Jeep als Verschleifung der Buchstaben "GP", der militärischen Abkürzung für
"General Purpose." Andere wiederum fanden den Ursprung bei "Eugene the Jeep", einer beliebten Figur
des Popeye-Comics. Wie auch immer: Der Name fand seinen Weg in das amerikanische Lexikon und
dient teilweise bis heute als generische Bezeichnung für Geländewagen.

Der Willys MA hatte eine Lenkradschaltung, tiefe Einstiegsöffnungen in der Karosserie, zwei Rundinstrumente
im Armaturenbrett und den Handbremshebel an der linken Seite des Fahrers. Willys bemühte sich, das Leer-
gewicht auf die neue Armee-Spezifikation von 980 Kilogramm zu reduzieren. Was aus diesem Grund aus dem
MA entfernt wurde, fand beim MB seinen Weg zurück ins Fahrzeug. Das Ergebnis war ein Leergewicht von
lediglich 181 Kilogramm über Limit.

Willys-Overland sollte in Folge mehr als 368.000 Fahrzeuge bauen, wobei die robusten, zuverlässigen und
meist olivfarbenen Fahrzeuge für immer dafür berühmt wurden, beim erfolgreichen Abschluss eines Krieges
geholfen zu haben.

Willys registrierte den Namen "Jeep" nach dem Krieg als Markennamen und plante die Umwandlung des
Fahrzeugs in ein Geländefahrzeug für die Landwirtschaft - den „civilian Universal Jeep". Einer von Willys'
Slogans in dieser Zeit war: "The Sun Never Sets on the Mighty Jeep" ("Über dem mächtigen Jeep geht die
Sonne nie unter"), womit das Unternehmen die Herkunft des
Fahrzeugs vom weltbekannten Willys betonte.

Heute, 70 Jahre später, wurden bereits mehr als 15 Millionen Fahrzeuge von Jeep gebaut, von den
Nachfolger des Willys MB, den CJ-Modellen über Wagoneer, Cherokee und Wrangler bis zum Jeep
Grand Cherokee, mit dem Jeep vor nahezu zwei Jahrzehnten das Segment der Premium-SUV neu erfand.

In Europa und damit auch in Österreich besteht das Angebot von Jeep heute aus vier Modellen: dem
neuen Compass als kompaktem, urbanen Einstieg in die Welt von Jeep, dem erfolgreichen luxuriösen
Grand Cherokee sowie dem Jeep Wrangler und dem viertürigen Wrangler Unlimited, der mit seinem
langem Radstand, dem weiter verbesserten Fahrkomfort und dem ansprechenden Platzangebot auch
für Familien sehr interessant ist.

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums bietet Jeep in Europa spezielle „70th Anniversary Editionsmodelle
für Wrangler, Wrangler Unlimited und Compass. Diese Modelle sind u.a. mit speziellen 18 Zoll Aluminium-
Rädern, Sitzbezügen mit perforierten Ledereinsätzen und geprägtem Jeep-Logo, Ziernähten am Leder-
lenkrad und an Armlehnen und Mittelkonsole, einer speziellen Farbgebung für Anzeige-Instrumente und
Zeiger sowie einer 70th Anniversary-Plakette ausgestattet.
 

ÜBERSICHT DER WICHTIGSTEN HISTORISCHEN ZIVILEN JEEP FAHRZEUGE
 

Willys MB: 1941-1945

 

Der Willys MB gillt als Urahn aller "Jeeps". Er wurde in sehr großen Stückzahlen aufgrund einer
Ausschreibung der US Armee gebaut. Mit seinen 60PS und dem kurzen Radstand ist er sehr
robust und wendig. In der zivilen Version wurde er von Willys Overland als Kaiser Jeep gebaut.
Motor: L-Head, Vierzylinder-Reihenmotor, Typ L134 Spitzname „Willys Go Devil“
 

Willys M38: 1950-1952

 

Der Willys M38 Jeep, auch als Willys MC bekannt. Er ersetzte ab 1950 den Willys MB
und den Ford GPW des Zweiten Weltkrieges. Von 1950-1952 wurden über 60.000 Stück
hergestellt. Mit seinen 60PS und dem kurzen Radstand ist er robust und wendig. In der
zivilen Version wurde der M38 zur gleichen Zeit als Jeep CJ3A gebaut. Unterschiede zum
zivilen Jeep CJ3A sind z. B. der verstärkte Rahmen- und die Federung, eine wasserdichte
24-Volt-Zündanlage, abgedichtete Motor- und Getriebe Entlüftung und das Brems- und
Kraftstoffsystem. Motor: L-Head, Vierzylinder-Reihenmotor, Typ L134 „Willys Go Devil“


Jeep CJ-2A: 1945-1949

 

Der erste "civilian" Jeep, der CJ2A, wurde ab 1945 gebaut. Er hatte ein seitlich am Heck montiertes
Ersatzrad, größere Scheinwerfer, einen außenliegenden Tankstutzen (beim MA/MB wurde der unter
dem Fahrersitz montierte Tank noch direkt im Innenraum befüllt) und viele andere Details, die es bei
seinem militärischen Vorgänger nicht gab. Einige Ausstattungen des CJ2A - wie zum Beispiel der
2196 ccm 134cui mit L-Head Reihenvierzylindermotor, das T-90A Getriebe, das Spicer 18 Verteiler-
getriebe und die Steckachsen Dana 25 vorn und Dana 41 bzw. 23-2 hinten - waren auch in zahlreichen
Jeep Fahrzeugen der kommenden Jahren zu finden. Der CJ2A wurde fünf Jahre lang gebaut.


Jeep CJ-3A: 1949-1953

 

Der im Jahr 1948 vorgestellte CJ3A war seinem Vorgängermodell sehr ähnlich, verfügte jedoch über
eine einteilige Frontscheibe sowie eine robustere Hinterachse und behielt den originalen sogenannten
L-Head 134cui Vierzylindermotor, bei dem die Anordnung der stehenden Ventile seitlich des Zylinders
mit diesem die Form eines auf dem Kopf stehenden „L" bildete. Die Bilder zeigen die Militärversion M38.


Jeep CJ-3B: 1953-1968

 

Der CJ wurde 1953 zum CJ3B modernisiert. Er ist im Vergleich zu seinem militärischen Vorgänger an
einem höheren Frontgrill und der höheren Motorhaube zu erkennen. Beides war nötig, um den neuen
"Hurricane" F-Head 134cui Vierzylinder zu verbauen. Der CJ3B blieb bis 1968 in Produktion. In dieser
Zeit wurden in den USA insgesamt 155.494 Exemplare gefertigt. 1953 kaufte Henry J. Kaiser das
Unternehmen Willys-Overland für 60 Millionen U.S. Dollar. Die Kaiser Company begann umfangreiche
Untersuchungen und Entwicklungen, um das Jeep-Modellprogramm zu erweitern. Als Lizenznachbau
wurde der CJ3B als Mahindra 340er mit einem 2,1 L Peugeot Dieselmotor in Indien gefertigt und exportiert.
 

Willys M38-A1: 1952-1971

 

Der Willys M38A1 oder (MD) wurde von 1952-1957 für die US-Streitkräfte ausgeliefert. Von
1958 bis 1971 wurde er für den Export an ausländische Regierungen gebaut, z. B. an die
Schweizer Armee. Der M38-A1 war so erfolgreich und leicht zu bauen, das er die Basis für
den CJ5 ab 1955 schuf. (Die Bilder zeigen einen M38A1 von 1952 mit 2-teiliger Frontscheibe)


Jeep CJ-5: 1955-1983

 

In 1955 stellte Kaiser den CJ5 vor, der auf dem M-38A1 aus dem Korea-Krieg basierte.
Der CJ5 ist an der gerundeten Form seiner vorderen Kotflügel erkennbar. Er war etwas
größer als der CJ3B, mit längerem Radstand und längerer Karosserie. Verbesserungen
bei Motoren, Achsen, Kraftübertragung und Sitzkomfort machten den CJ-5 zum idealen
Fahrzeug für das wachsende öffentliche Interesse an Geländefahrzeugen. Der CJ5 zeigte
weichere Design-Linien und eine rundlichere Karosserie. Über 30 Jahre lang wurden mehr
als 600.000 Exemplare des CJ5 mit seinem Radstand von 206 Zentimetern gebaut.


Jeep CJ-6: 1956-1975

 

Ein Modell mit im Vergleich zum CJ5 um 51 Zentimeter längerem Radstand wurde vorgestellt und
erhielt den Namen CJ6. Außer dem längeren Radstand war der CJ6 mit dem CJ5 beinahe identisch -
er hatte nur mehr Laderaum. Jeep stellte 1956 zudem eine Frontlenker-Version vor, bei der die Fahrer-
kabine oberhalb des Motors saß. AMC (American Motor Corporation) rüstete CJ5 und CJ6 mit trag-
fähigeren Achsen, größeren Bremsen und breiterer Spur aus. 1965 wurde als Option für den CJ-5
mit 206 Zentimeter Radstand und den CJ6 mit 256,5 Zentimeter Radstand der neue 225cui "Dauntless"
(„unerschrocken") V6-Motor eingeführt. Mit seinen 155 PS verdoppelte er nahezu das Leistungsangebot
des Vierzylinders. Zum ersten Mal konnte ein Jeep CJ mit V6 Motor geordert werden. Ab 1973 waren alle
Jeep CJ mit von AMC gebauten V8-Motoren mit 5,0 Liter 304cui oder 5,9 Liter 360cui Hubraum ausgestattet.
 

Willys Jeepster VJ: 1948-1951

 

Der Jeepster war das letzte Fahrzeug im Stil eines Phaeton-Tourenwagens eines U.S. Amerikanischen
Herstellers, mit offener Karosserie und eingeknöpften, losen Seitenteilen anstelle von festen, versenk-
baren Fenstern. Ursprünglich mit dem "Go-Devil"-Motor ausgerüstet, hatte er schließlich einen 159cui
2,6 Liter großen Sechszylinder namens "Hurricane" - jedoch niemals einen Vierradantrieb.


(Jeep) Willys Pickup: 1947-1965

 

Mit dem Pickup mit 299,7 Zentimetern Radstand versuchte Willys-Overland erstmals, die Marke Jeep
über den CJ hinaus zu erweitern. Er hat einen 3,7 Liter 226cui Super-Hurricane Continental 6-Zylinder
Motor verbaut. (Die Bilder zeigen einen Willys Pickup 4x4 von 1955 mit 3-Gang Schaltgetriebe)


Willys Station Wagon: 1946-1965

 

Der Kombi (Wagon) mit 265 Zentimetern Radstand wurde zum Liebling aller Fans.
Ab 1949 gab es ihn mit Vierradantrieb. (Bilder zeigen einen Willys Wagon von 1947)


Jeep FC150 / FC170 Pickup: 1957-1965

 

Diese Frontlenker-Jeep waren grundsätzlich Arbeitsfahrzeuge, mit 206 Zentimetern Radstand beim
FC 150 und 263 Zentimetern beim FC 170. Während ihres gesamten Produktionszeitraumes wurden
sie kaum verändert - bis auf Steckachsen vorn und hinten für einige Modelle der Baujahre 1959 und
1960 sowie Zwillingsbereifung und Viergang-Schaltgetriebe für einige Modelle des Jahrgangs 1959.
 

Jeep Wagoneer / Grand Wagoneer / Cherokee (SJ): 1963-1991

 

Im Jahre 1962 stellte Jeep im Wagoneer erstmals ein Automatikgetriebe in einem vierradangetriebenen
Fahrzeug vor. Der Wagoneer war ein Vorgänger des Jeep Cherokee - und außerdem das erste vierrad-
angetriebene Fahrzeug mit vorderer Einzelradaufhängung. Mit Quadra-Trac® wurde 1973 der erste
automatische, permanente Vierradantrieb vorgestellt - zunächst verfügbar in allen großen Jeep-Trucks
und -Kombis, später auch im Jeep CJ7. (Bilder zeigen einen Jeep Wagoneer von 1966)


Jeep Gladiator / J-Serie Pickup: 1963-1987

 

Dem Wagoneer ähnelnd, debütierte der Gladiator im Jahr 1963 mit wahlweise 305 Zentimetern (J-200)
oder 320 Zentimetern Radstand (J-300) sowie Dana 20 Verteilergetriebe und Dana 44 Vorderachse und
Hinterachse. Der Name Gladiator entfiel im Jahr 1972. (Bilder zeigen einen Jeep J10 Pickup von 1978)


Jeepster Commando C101: 1967-1973

 

Der Commando war ein Fahrzeug mit 256,5 Zentimetern Radstand, einem "Dauntless" 225cui V6 mit 160 HP
sowie Steckachsen vom Typ Dana 27 und Dana 44 (hinten). Mit weniger als 100 gebauten Exemplaren wurde
der Commando Hurst Special von 1971 zu einem der seltensten und gefragtesten Fahrzeuge für Jeep-Sammler.


Jeep CJ-7: 1976-1986

 

1976 stellte AMC mit dem CJ7 den ersten wesentlichen Wechsel im Jeep-Design seit 20 Jahren vor.
Der CJ7 hatte etwas mehr Radstand als der CJ5, um Platz für ein Automatikgetriebe zu schaffen. Zum
ersten Mal hatte der CJ7 auf Wunsch ein Dach aus geformtem Kunststoff und Stahltüren. Sowohl CJ7
(237,5 Zentimeter Radstand) wie CJ5 (212 Zentimeter Radstand) wurden bis 1983 bzw. 1986 gebaut.
Danach ließ die einseitige Nachfrage nach dem CJ7 AMC keine andere Wahl als die CJ Serie nach
30 Produktionsjahren einzustellen.


Jeep CJ-8 Scrambler: 1981-1985

 

Vorgestellt in 1981 war der Scrambler dem Jeep CJ7 ähnlich, hatte aber einen längeren Radstand.
International bekannt als der CJ8, stand er mit Hard- und Softtop zur Auswahl. Es wurden weniger
als 30.000 Scrambler gebaut und sie sind heute unter Sammlern extrem beliebt.


Jeep Wrangler (YJ): 1987-1996

 

Der wachsende Markt der kompakten 4x4-Fahrzeuge fragte zwar immer noch nach den praktischen
Vorzügen der Jeep CJ-Serie, aber den Kunden stand der Sinn auch nach mehr von dem Komfort,
wie ihn Personenwagen bieten. Die Antwort war das Ende der CJ-Baureihe und die Vorstellung
des Jeep Wrangler YJ.

Obwohl sich der Wrangler der bekannten offenen Karosserieform des CJ7 bediente, enthielt er
dennoch nur wenige Komponenten seines berühmten Vorgängers. Mechanisch hatte der Wrangler
mehr mit dem Cherokee gemeinsam als mit dem CJ7. Eine Neuheit waren die ersten - und letzten
- eckigen Scheinwerfer an einem Jeep dieser Art. Das Modell YJ wurde mehr als 630.000 Mal gebaut.

Am 5. August 1987, etwa ein Jahr nach Vorstellung des Wrangler, wurde die American Motors
Corporation (AMC) an die Chrysler Corporation verkauft und die bekannte Marke Jeep wurde Teil
von Chryslers Jeep/Eagle Division.
 

Jeep Cherokee (XJ): 1984-2001

 

Der Cherokee XJ war mit seiner selbsttragenden Karosserie eine zwar kleinere, aber viel fortschrittlichere
Version des Cherokee SJ. Zu den Highlights gehörten die Einführung des Jeep Command-Trac®
Vierradantriebssystems sowie der Quadra-Link Schraubenfeder-Vorderachse. Das Modell Cherokee
Limited debütierte 1988, ein 4,0 L-Reihensechszylinder folgte 1989. Die Bilder zeigen das Modell
1984-1996. Ab 1997 folgte ein Facelift an Front und Heck, auch das Interior wurde überarbeitet.


Jeep Comanche (MJ): 1986-1992
 

Kompakter Pick-Up mit Kabine und Ladfläche. Die Ladefläche wurde mit 6- oder 7 Fuß gebaut,
mit langem- oder kurzem Fahrzeug Radstand. Die Technik ist baugleich mit dem Cherokee XJ.
Spätere Comanche Modelle boten Selec-Trac® oder Command-Trac Vierradantriebe.


Jeep Grand Cherokee (ZG) (US ZJ): 1993-1998

 

Der Grand Cherokee erlebte seinen berühmten ersten Auftritt mit einem furiosen Crash durch
die Glaswand des Kongresszentrums auf der North American International Auto Show in Detroit
am 7. Januar 1992. Als erster SUV mit Fahrerairbag setzte er neue Standards für Fahrverhalten
und Komfort im SUV-Segment.


Jeep Grand Cherokee (WG) (US WJ): 1999-2004

 

Der überarbeitete Grand Cherokee WJ ab Modelljahr 1999 hatte nur 127 Teile mit seinem Vorgänger
gemeinsam. Die Ausstattungsvarianten Laredo (mit Sportsitzen und einfacher Ausstattung) und der
luxuriösere Limited waren keine Sondermodelle, sondern zählten zum regulären Lieferprogramm.

Zu der umfangreichen Serienausstattung mit üppigerem Interieur samt „Overland“-Emblemen
kamen ab Mitte 2003 eine zweifarbig-schwarze Innenausstattung und Navigationssystem hinzu.
Diese Sondermodelle waren jeweils nur kurze Zeit verfügbar. Der Sport war etwas besser
ausgestattet als der Laredo und hatte eine ganz spezielle zweifarbig-schwarze Innenausstattung.


Jeep Wrangler (TJ): 1997-2006

 

Der Jeep Wrangler TJ von 1997 sah dem CJ7 sehr ähnlich. Sein Retro-Look war ziemlich beabsichtigt,
galt jedoch nicht für die Mechanik. Fast 80 Prozent aller Teile waren neu konstruiert. Der TJ nutzte eine
Vierlenker-Schraubenfeder Radaufhängung ähnlich der des Jeep Grand Cherokee und zeigte einen
neuen Innenraum mit Frontairbags für Fahrer und Beifahrer. Er übernahm einige klassische Jeep-
Merkmale wie die runden Scheinwerfer, die umklappbare Frontscheibe (wie im Jahr 1941) und
abnehmbare Türen und bot die Wahl zwischen Soft- und abnehmbarem Hardtop. Ebenfalls serien-
mäßig war ein Überroll-Bügel.

2003 brachte mit dem Jeep Wrangler Rubicon den bis dahin am besten ausgerüsteten Jeep aller
Zeiten. Dieses Fahrzeug verdiente sich das Recht, den Namen des legendären Geländepfades zu
tragen, mit per Knopfdruck sperrbaren Dana 44 Vorder- und Hinterachsdifferentialen, einem Gelände-
übersetzungsverhältnis von 4 : 1, 32 Zoll großen Reifen und etlichen anderen Optionen, die vorher
nie vom Fahrzeughersteller für einen Jeep ausgeliefert wurden.

Der 2004 eingeführte Jeep Wrangler Unlimited bot mit seinem längeren Radstand 33 Zentimeter mehr
Ladefläche und fünf Zentimeter mehr Fußraum für die hintere Sitzreihe. Bei unverändertem Open Air
Spaß und weiterhin unerreichter 4x4 Fähigkeit des originalen Jeep Wrangler bot das Unlimited-Modell
kultivierteren Straßenkomfort und sogar noch mehr Vielseitigkeit.


Jeep Cherokee (KJ) (US Liberty): 2002 bis 2007

 

Der Cherokee (in Nordamerika: Liberty) wurde das neue mittelgroße SUV von Jeep und das erste
Jeep-Modell mit vorderer Einzelradaufhängung. Bei diesem Modell handelt es sich in technischer
Hinsicht nicht um einen Jeep Cherokee Nachfolger, sondern repräsentiert eine neue Modellreihe.


Jeep Grand Cherokee (WH) (US WK): 2005-2010

 

Als komplette Neukonstruktion von ZJ/WJ bot der WK verbesserte Straßeneigenschaften, den
5,7 Liter HEMI® V8 sowie hochwertige Annehmlichkeiten, die sogar die Käufer von Luxusmodellen
neidisch machten. Erstmals sorgt auch eine Einzellradaufhängung vorn für höheren Fahrkomfort.


Jeep Commander (XH) (US XK): 2006-2010

 

Sieben Sitze in drei Reihen und in Stadion-Konfiguration nach hinten ansteigend angeordnet machten
den Commander mit seinem markanten Styling einzigartig. Technik und Fahrwerk sind baugleich mit
dem Grand Cherokee WH / WK Modellen. Eine Einzellradaufhängung vorn sorgt für höheren Fahrkomfort.


Jeep Cherokee (KK) (US Liberty): 2008-2012

 

Jeep stellte die dritte Generation des Cherokee mit dem industrieweit einzigen Sky-Slider Stoff-Faltdach,
dem Selec-Trac® II Vierradantriebssystem und den neuen Assistenzsystemen Bergab-Fahrhilfe und
Berg-Anfahrhilfe vor.


Jeep Compass und Patriot (MK): seit 2006

Der Jeep-Einstieg ins populäre Segment der kompakten SUV. Diese Modelle bieten in ihrem Segment
unübertroffene 4x4-Fähigkeiten und Kraftstoff-Effizienz.

Der Jeep Compass ist ein kompakter SUV, welcher sein Debüt auf der Nordamerikanischen Internationalen
Autoshow 2006 hatte. Markteinführung in Deutschland war in der ersten Jahreshälfte 2007

Der Jeep Patriot hatte sein Debüt auf der New York Autoshow 2006. Markteinführung in den USA
war Anfang 2007. In Deutschland war er ab 2008 zu haben.

Er basiert auf der von DaimlerChrysler und Mitsubishi gemeinsam entwickelten GS-Plattform,
auf welcher u. a. auch der Jeep Compass und der Dodge Caliber stehen.

Der Compass wurde unter Fiat-Führung 2011 erneut auf den Markt gebracht,
Technik, Fahrwerk, Motoren und Karosserie wurden komplett überarbeitet.


Jeep Wrangler (JK) 2-Türer und Wrangler Unlimited (JK) 4-Türer : seit 2007

 

Aufbauend auf die erfolgreiche originale Jeep-Formel mit neuem Rahmen, neuem Karosserie-
undInnenraumdesign, neuem Motor sowie neuen Sicherheits- und Komfortmerkmalen liefert
der JK mehr Fähigkeiten, Kultiviertheit, Platzangebot, Komfort, Frischluftspaß, Kraftstoff-Effizienz
und Sicherheitsausstattung.

Mit seiner einzigartigen viertürigen Open Air-Konstruktion erweiterte der JK Wrangler das Jeep-
Erlebnis um eine neue Dimension. Mit Platz für fünf Erwachsene - erstmals in einem Wrangler -
und dem größten Laderaum eines Wrangler, kombiniert der Unlimited in seiner Klasse führende
Geländetauglichkeit mit Alltagsnutzen.

Zum Modelljahr 2011 erhalten alle Wrangler einen neuen Innenraum und die Sahara-Modelle ein
hochwertigeres Hardtop in Wagenfarbe. 2012 wurde ein neuer 3,6L Motor von Pentastar eingeführt.

Die auch für den JK lieferbaren Rubicon-Modelle haben zusätzlich zur bekannten Rubicon-
Ausstattung einen elektrisch entkoppelbaren vorderen Querstabilisator für noch mehr Achs-
verschränkung im Gelände und verstärkte Achsen.


Jeep Grand Cherokee WL (WK2): seit 2011

 

Nach mehr als vier Millionen gebauten Grand Cherokee verbessert Jeep die Formel und liefert mit
dem vollkommen neuen Jeep Grand Cherokee die perfekte Mischung aus Kultiviertheit auf der
Straße und Geländefähigkeit. Der neue Grand Cherokee bietet hochwertige Straßeneigenschaften
und Verarbeitung, niedrigeren Kraftstoffverbrauch, ein geschmeidiges Karosseriedesign, einen
wahrhaft luxuriösen Innenraum und eine überlegene Vielzahl an Sicherheitsausstattung. Ab Modell
2014 kommt er mit neu gestalteten Xenon / LED Scheinwerfer und LED Rückleuchten auf den Markt.
 

Jeep Renegade (BU): seit 2014

 

Seit 2014 gehört auch der Mini-SUV Renegade zur Jeep Famile. Das Design , angelehnt an die Willys und gedacht für den Offroad Einsatz , soll den typischen Stadtflitzer raus in die weite Welt bringen. Viel Bodenfreiheit und der große Böschungswinkel machen Ihn zum "einzig wahren" Offroader in seiner Klasse. Die Rücklichter sind ein Andenken an die , damals typischen, Kraftstofftanks, welche beim Willys am Heck montiert wurden. Der Renegeade kommt mit den Fiat Motoren die von 1.2 Liter bis 2.4 Liter und von 110 PS bis 182 PS reichen. Die verfügbaren Modelle sind der Sport, Latitude, Limited and als Top Ausstattung der Trailhawk mit 4x4 Allrad.


Jeep Cherokee (KL): seit 2014

 

Der Cherokee wurde erstmals 2013 in New York vorgestellt. Der erste Jeep welcher unter der Regie vom neuen Vater Fiat entworfen und gebaut wurde. 2014 gewann er den 1. Platz der Kategorie "Affordable Compact SUV in U.S"